15:00 19 Januar 2020
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    Im Rahmen der internationalen Marsmission SEIS (Seismic Experiment for Interior Structure) sind in Frankreich erstmals in der Geschichte leichte „Erdstöße“ auf dem Roten Planeten gemeldet worden. Das teilte die französische Weltraumbehörde CNES via Twitter mit.

    Ein „schwaches, aber deutliches“ seismisches Signal sei am 6. April, dem 128. Tag der Marsmission SEIS, registriert worden, hieß es. Laut CNES sei es der Aktivität ähnlich, wie es sie während der US-Apollo-Mission in den 1960er bis 1970er Jahren auf der Mondoberfläche gegeben hatte.

    Nach vorläufigen Angaben handelt es sich um Beben und nicht um Wind oder sonstige äußere Faktoren.

    Laut früheren Berichten habe das Nasa-Marsfahrzeug Curiosity im Mars-Krater „Gale“ Stickstoffverbindungen entdeckt, wie sie für lebende Organismen notwendig sind. Diese Substanzen könnten sich durch den Absturz von Asteroiden und wegen des in der Mars-Atmosphäre vorhandenen gasförmigen Wasserstoffs gebildet haben.

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