04:40 07 Juni 2020
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    Wissenschaftler von der schwedischen Universität Uppsala haben im Rahmen einer disziplinen-übergreifenden Recherche einen Faktor bestimmt, der das Risiko des vorzeitigen Todes um 50 Prozent erhöht. Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachjournal „Journal of the American Medical Association“ (JAMA) veröffentlicht.

    Im Zeitraum von 2001 von 2018 untersuchte das Forscher-Team um die Professoren Lars Lind und Monica Lind in Uppsala demnach 992 willkürlich ausgewählte Personen im Alter zwischen 70 und 80 Jahren. Die Studie-Ergebnisse wurden um Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, Body-Mass-Index und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bereinigt.

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    Es ergab sich, dass ein hoher Gehalt an polychlorierten Biphenylen (PCB) in Verbindung mit einer höheren Mortalitätsrate steht. Das gilt vor allem für die Todesfälle bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    PCBs sind giftige organische Chlorverbindungen, die durch das Stockholmer Übereinkommen von 2001 weltweit verboten wurden. Sie zerfallen jedoch sehr langsam und können meistens mit Fisch oder Fleisch in den menschlichen Körper gelangen und sich im Fettgewebe anreichern.

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    Die Forscher weisen allerdings darauf hin, dass die Ergebnisse durch Recherchen in anderen Bevölkerungsgruppen noch bestätigt werden müssten.

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