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    Schon so bald droht der Menschheit das Ende auf der Erde – Wissenschaftler warnen

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    Forscher aus Melbourne warnen davor, dass die Erde schon in 30 Jahren unbewohnbar werden könnte. Zu den wichtigsten Gründen dafür gehören laut den Wissenschaftlern langwierige Regierungsverhandlungen im Bereich Klimaschutz, die zu keinen wirklichen Veränderungen führen.

    Die Studie wurde in der Zeitschrift “Breakthrough“ des National Centre for Climate Restoration publiziert. In Australien und in den Kreisen der Klimaforscher ist diese unabhängige Zeitung als Quelle für den aktuellen Forschungsstand zu Umweltproblemen bekannt. Überwiegend werden dort wissenschaftlich fundierte Konzepte der Universität Melbourne veröffentlicht.

    Der Artikel enthält eine dramatische Prognose. Der Klimawandel sei nach einem Nuklearkrieg die größte Bedrohung für die menschliche Zivilisation und werde allmählich zu einer weltweiten Hungersnot und Dürre führen, wenn keine effizienten Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen ergriffen würden. Sollte es nicht dazu kommen, werde es innerhalb von 30 Jahren angeblich kein Leben mehr auf der Erde geben.

    „Wir verfügen jetzt über ein klares Szenario für 2050, in dem die Auswirkungen des globalen Klimawandels negative Veränderungen für die Menschheit zur Folge haben. Diese werden möglicherweise jahrhundertelang nicht rückgängig gemacht werden können“, so die Zeitung.

    Demnach soll der Temperaturanstieg deutlich zunehmen, so lange bis die Durchschnittstemperatur auf der Erde sich um drei Grad Celsius erhöht. Die Temperaturkurve war erstmals nach der Mitte des 19. Jahrhunderts um 0,8 Grad Celsius angestiegen. Danach stieg die Durchschnittstemperatur innerhalb von 30 Jahren von 1970 bis zur Jahrtausendwende langsam weiter an. Die vergangenen Jahrzehnte waren, wie die Forscher behaupten, die wärmsten seit dem Anfang des systematischen Anstiegs im 19. Jahrhundert. Aber überraschenderweise werden sie als Jahre des Temperaturstillstands gekennzeichnet.

    Wenn die Temperaturen wieder steigen, werden die Polkappen schmelzen, was zu einem globalen Anstieg des Meeresspiegels und einer Hitzewelle im Amazonasbecken, der sogenannten „Lunge der Welt“, führt. Weiterhin wird das Klima durch die Veränderung des Laufes von Flüssen, durch Waldbrände, Dürren und Überflutungen negativ beeinflusst.

    Die Forscher stellen sich die Frage: “Was gibt es noch zu tun, um den Klimawandel zu bekämpfen?”. Um die Zukunft der Menschheit zu bewahren, sollten die großen Nationen zusammenkommen und alle ihre Ressourcen mobilisieren, um diese Herausforderung gemeinsam zu meistern, schreiben die Autoren.

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