18:28 29 November 2020
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    Die USA erzeugen alleine durch ihre Militäroperationen mehr Treibhausgase als Portugal oder Schweden. Laut einer Studie setzte das Pentagon im Jahr 2017 mit all seinen Strukturen und Aktionen weltweit 59 Millionen Tonnen Kohlendioxid und andere klimaerwärmende Gase frei.

    Forscher haben errechnet, dass das US-Militär mehr Treibhausgase erzeuge als Industrienationen wie Portugal und Schweden. Das besagt eine Studie der Brown University aus dem US-Bundesstaat Rhode Island, die am Mittwoch vorgestellt wurde. Demnach habe das Pentagon, das US-Verteidigungsministerium, mit seinen Militärmanövern 59 Millionen Tonnen klimaerwärmende Gase, beispielsweise CO2, verursacht.

    Wäre das US-Militär eine eigene Nation, wäre es auf Rang 55 des internationalen Länderrankings von Treibhausgasverursachern, sagte Neta Crawford, Politologin und Autorin der Studie „Costs of War“ – vor Portugal und Schweden.

    Die Nutzung und Verlegung von Truppen und Waffen sind für 70 Prozent des Energieverbrauchs des Pentagons verantwortlich, hauptsächlich durch das Verbrennen von Flugzeug- und Dieselbenzin

    bs/reuters

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    Tags:
    Militärtechnik, US-Armee, Studie, Umweltbelastung, Luftverschmutzung, USA, Portugal, CO2-Emissionen, Pentagon