Widgets Magazine
10:29 24 Juli 2019
SNA Radio
    Fast Food (Symbol)

    Gehirnschwund, Demenz, zerebrale Störungen: Studie offenbart Gefahr von Fast Food

    CC0
    Wissen
    Zum Kurzlink
    32854

    Ungesunde Lebensgewohnheiten beeinträchtigen die Gehirngesundheit des Menschen. Besonders gefährlich ist der Konsum von Fast Food sowie eine Lebensweise mit kaum oder wenig Bewegung, warnt die Australian National University (ANU) in Canberra auf ihrer offiziellen Seite.

    Die ANU beruft sich dabei auf eine Studie des Forscher-Teams um Professor Nicolas Cherbuin vom ANU-Zentrum zur Erforschung von Älterwerden, Gesundheit und Wohlbefinden. Veröffentlicht wurde der Text am 6. Juni in der Online-Ausgabe des Fachmagazins „Frontiers in Neuroendocrinology“.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Vier „unschädliche“ Gewohnheiten, die Krebs provozieren können – Forscher klären auf<<<

    „Menschen belasten ihre Gehirngesundheit mit einer wirklich schlechten Fast-Food-Ernährung und dadurch, dass sie wenig oder überhaupt nicht Sport treiben“, zitiert die Universität Cherbuin.

    Risiko von Typ-2-Diabetes

    Sein Team habe „überzeugende Beweise“ gefunden, dass Menschen, die sich über lange Zeiträume ungesund ernähren und nicht genug bewegen, ein hohes Risiko für eine Erkrankung an Typ-2-Diabetes aufweisen.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Warum mehrstündige Überflüge gefährlich sind? – Forscher klären auf<<<

    Typ-2-Diabetes steht mit zerebralen Störungen, Abbau kognitiver Fähigkeiten, Gehirnschwund und Demenz in Verbindung, schreiben die Wissenschaftler. Darüber hinaus behaupten sie, dass Neurodegeneration (der schrittweise Untergang von Nervenzellen des zentralen Nervensystems) bei ungesunder Lebensweise viel früher beginnt.

    Der Recherche zufolge sind rund 30 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung entweder übergewichtig oder fettleibig. Mehr als zehn Prozent aller Erwachsenen würden bis 2030 an Typ-2-Diabetes leiden.

    Zusätzliche 650 Kilokalorien

    Im Vergleich zu den 1970ern verzehren Menschen weltweit durchschnittlich rund 650 Kilokalorien mehr pro Tag. Das entspricht ungefähr einer gewöhnlichen Fast-Food-Mahlzeit, die aus einem Burger, Pommes und einem Erfrischungsgetränk besteht.

    „Diese zusätzliche Energiemenge, die Menschen verglichen zur Lage vor 50 Jahren täglich konsumieren, bedeutet, dass sich viele Menschen ungesund ernähren“, so Cherbuin.

    Schaden für Menschen im mittleren Alter irreversibel

    Der Schaden werde beim Erreichen der Lebensmitte „so ziemlich irreversibel“. Deshalb fordern die Wissenschaftler alle zu gesunder Ernährung und Bewegung auf – „lieber in der Kindheit, aber spätestens im frühen Erwachsenenalter“.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: „Homosexualität ist keine Krankheit“: Spahn will Verbot von „Konversionstherapien“<<<

    mo

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Sport, Kalorien, Blutzuckerspiegel, Zucker, Diabetis, Diabetes, Ernährung, Lebensmittel, Essen, Fast-Food, Gesundheitszustand, Gesundheitswesen, Gesundheit, Australien