00:56 02 April 2020
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    In Bolivien hat sich eine Frau ein bisher unbekanntes Virus eingefangen, dem sie in der Verwaltungshauptstadt La Paz im westlichen Teil Boliviens erlag. Dies gab die Gesundheitsministerin des Landes Gabriela Montaño gegenüber Sputnik Mundo bekannt.

    Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine Ärztin, die ihr Studium vor kurzem absolviert hatte. Sie wurde offenbar infiziert, als sie Arbeiten zur Moskito-Bekämpfung in der Provinz Caranavi (Gebiet La Paz) durchführte, und verlor infolge am 4. Juni ihr Leben.

    Zwei Doktoren, die sie im Krankenhaus behandelt hatten, hatten später mit Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen, Darmschmerzen und voranschreitender Schwäche zu kämpfen. Sie befinden sich derzeit in Intensivtherapie.

    Für die Familien der erkrankten Ärzte und jener Menschen, die mit der Verstorbenen in Kontakt kamen, wurden Vorsorgemaßnahmen ergriffen.

    Internationales Forscher-Team identifiziert das Virus

    Montaño zufolge reisten am Montag bereits drei internationale Experten nach La Paz, um mit Spezialisten vor Ort gemeinsam das Virus zu identifizieren. Laut in bolivianischen Labors durchgeführten Analysen handelt es sich weder um Dengue- noch um Chikungunyafieber oder Grippe.

    Darüber hinaus wurden Proben an die Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention (CDC), die sich in der US-Stadt Atlanta (Bundesstaat Georgia) befinden, geschickt.

    mo/ae/sna

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    USA, Atlanta, Bolivien