19:12 21 November 2019
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    Cannabis (Symbolbild)

    Studie zeigt: Cannabis-Konsum unter Jugendlichen sinkt nach Legalisierung

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    Ob eine Legalisierung von Cannabis womöglich zu mehr kiffenden Jugendlichen führt oder nicht, ist seit Jahren ein strittiges Thema. US-Wissenschaftler von der Montana State University wollen jetzt genug Hinweise haben, um das Angstszenario zu widerlegen. Die Ergebnisse ihrer Studie haben sie in der Fachzeitschrift „JAMA Pediatrics“ veröffentlicht.

    Nach der Auswertung der Antworten, die die Highschool-Studenten im Zeitraum von 1993 bis 2017 Jahren auf Fragen zum Drogenkonsum gegeben haben, kamen sie zu dem Schluss: In den US-Bundesstaaten, die Cannabis zu Genusszwecken legalisiert haben, greifen Jugendliche seltener zu dem Joint.

    Insgesamt wurden Umfragedaten von mehr als 1,4 Millionen Teenagern analysiert. Im Gegensatz zu dem landesweiten Durchschnitt in dem genannten Zeitraum zeichnete sich in den Legalisierungsstaaten eine positive Tendenz ab. Dort soll die Zahl der Jugendlichen, die angegeben hatten, kein Marihuana innerhalb des vergangenen Monats genommen zu haben, um acht Prozent zurückgegangen sein.

    Die neue Studie soll also „Bedenken zerstreuen, dass der Konsum unter Jugendlichen nach einer Legalisierung zunimmt“, resümiert der leitende Autor, Mark Anderson.

    jeg/gs

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    Tags:
    Studie, Jugendliche, Cannabis, USA