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    Großer Asteroid verfehlt Erde – kann 2023 aber wiederkehren

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    Die drohende Gefahr eines Asteroideneinschlags auf der Erde mit einer Sprengkraft von rund 100 Hiroshima-Bomben ist gebannt. Der bis zu 50 Meter große Brocken 2006QV89 wird laut dem Leiter des Büros für Planetenschutz im Satellitenkontrollzentrum der Europäischen Raumfahrtagentur Esa in Darmstadt, Rüdiger Jehn, unseren Planeten verfehlen.

    Der Asteroid hätte demzufolge am 9. September 2019 die Erde treffen können. Die Chance für eine Kollision lag laut der Esa bei 1 zu 7000. Zum Vergleich: Die Chance für einen Lottogewinn mit sechs Richtigen plus Zusatzzahl ist um das 20.000-Fache niedriger.

    Um festzustellen, dass der Brocken mit der Erde doch nicht kollidieren wird, untersuchten Forscher von der Esa und der Europäischen Südsternwarte (ESO) die mit Hilfe des Very Large Telescopes gemachten Bilder aus dem All. Auf der Stelle am Himmel, wo der Asteroid aufgetaucht wäre, falls er auf die Erde im September aufschlagen würde, war der Himmelskörper nicht zu sehen. Er könnte sich aber möglicherweise im September 2023 noch einmal der Erde nähern.

    Meteor von Tscheljabinsk

    Der Meteor, der am 15. Februar 2013 über der russischen Stadt Tscheljabinsk explodiert war, hatte „nur“ 20 Meter Durchmesser, richtete aber signifikante Schäden in der Stadt an.

    Die Druckwelle führte zu Schäden an schätzungsweise 3700 Gebäuden, durch herumfliegende Glassplitter wurden fast 1500 Menschen verletzt.

    mo/ae/dpa

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    Tags:
    ESA, Erde