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    Computertomographie unschädlich? Krebsrisiko vermutet – Studie

    © Sputnik / Aleksei Sukhorukov
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    Selbst eine geringe Strahlendosis, die drei Computertomographie-Sitzungen gleichkommt, erhöht die Zahl von Zellen mit mutiertem P53-Eiweiß, die für das Entstehen und die Entwicklung onkologischer Erkrankungen verantwortlich sind. Das geht aus einer Studie hervor, die Forscher an der University of Cambridge (Großbritannien) durchgeführt haben.

    Laut dem auf der Webseite MedicalXpress veröffentlichten Beitrag ist die Arbeit zur Prüfung der computertomographischen Diagnoseverfahren, die heute als gefahrenlos für die menschliche Gesundheit gelten, noch nicht zu Ende.

    Die Experten verweisen darauf, dass es in jedem Menschenkörper mutierte, krebsgefährdete Zellen gibt. Ihre Anzahl nimmt mit dem Alter zu, doch nur wenige davon entarten bösartig.

    Gefahrenfaktor Rauchen

    Der russischen Verbraucheraufsicht „Rospotrebnadsor“ zufolge werden onkologische Erkrankungen in 90 Prozent der Fälle durch das Rauchen ausgelöst. Die Nikotinabhängigkeit führt ferner zu Koronarinsuffizienz, chronischer Bronchitis und Emphysem.

    Laut Expertenangaben ist die Temperatur des Tabakrauchs um 35 bis 40 Grad höher als die Lufttemperatur und verursacht daher ein drastisches Temperaturgefälle im Mund, wobei der Zahnschmelz geschädigt wird. Beim Konsum nur einer Zigarettenpackung bildet sich rund ein Gramm flüssiges Pech, das sich dann unter anderem in der Lunge ablagert, aber auch in den Magen gelangt.

    ls/mt

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    MedicalXpress, Großbritannien