00:51 24 Februar 2020
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    Die US-amerikanischen Forscher des Lawrence Livermore National Laboratory und der Carnegie Institution for Science haben festgestellt, dass Gold unter extremen Bedingungen seine Atome neu ordnet und eine bisher unbekannte Struktur bildet. Dies berichtet das Fachportal „Live Science“ unter Berufung auf eine entsprechende Studie.

    Demnach haben die Wissenschaftler ermittelt, dass sich beim Gold unter einem sehr hohen Druck eine andere Struktur auf atomarer Ebene bildet. Dafür verwendeten die Forscher einen Hochenergielaser, so dass das Element unter einem Druck stand, der dem am Erdmittelpunkt entspricht, heißt es in dem Beitrag.

    Der Laser habe das Gold in Nanosekunden, also sehr schnell, schrumpfen und sich erhitzen lassen. Anschließend untersuchten die Fachleute die Struktur des Edelmetalls mithilfe von Röntgenstrahlen. Dabei stellte sich heraus, dass das Gold ein sogenanntes kubisch-raumzentriertes Gitter (BCC) bildete, dessen Atome weniger „effizient“ angeordnet sind.

    Die Tatsache, dass das Gold eine neue Struktur bildet, könne die Art und Weise ändern, wie dieses Element als Standard in Hochdruckexperimenten verwendet wird.

    pd/sb

     

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    Tags:
    Forscher, Gold