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04:04 23 Oktober 2019
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    Ubi Veritas? So erkennen Sie schlechten Wein

    © Sputnik / Wladimir Astapkowitsch
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    Bei einer lustigen Party oder einem romantischen Abendessen will niemand, dass zweifelhafte Getränke die Laune (sowie den Magen) verderben. Auf welche Zeichen man achten muss, um keinen schlechten Wein zu trinken, offenbarten Experten der russischen Qualitätsüberwachungsbehörde „Roskatschestwo“ am Mittwoch.

    Diese Informationen können Ihnen helfen, mangelhafte Weine zu meiden.

    Farbe

    Guter Wein soll klar sein und keine „Fremdeinschlüsse” aufweisen. Beim Rotwein sind nach westlichen Standards allerdings sogenannte „Weinsteine“ erlaubt, die durch die Verbindung der Weinsäure mit Mineralien entstehen.

    Junge Weißweine sollen durchsichtig, leicht golden mit möglichen Grün- oder Zitronenfarbtönen sein. Wenn ein junger Weißwein aber etwas bernsteinfarbig ist und der Farbe von Pflanzenöl ähnelt, sollte man darauf lieber verzichten – er wurde zu viel oxidiert und ist damit vorzeitig gealtert.

    Geruch

    Ein Übermaß an Sauerstoff offenbart sich durch den Geruch von faulem Laub oder einem alten Keller, erklären die Experten. Ein Essiggeruch deutet auf zu viele flüchtige Säuren hin. Gemüsenoten im Rotwein können ebenfalls ein Anzeichen für schlechte Qualität und mangelnde Hygiene in der Betriebsstätte sein.

    Geschmack

    Brennt es im Hals nach dem ersten Schluck, so weist dies auf einen hohen Gehalt an flüchtigen Säuren, auf überschüssiges Schwefeldioxid, das den Wein vor Oxidation schützt, sowie auf mögliche mikrobiologische Verunreinigung hin. Von dem Konsum solcher Weine raten die Experten ab.

    msch/mt/sna

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    Tags:
    trinken, Alkoholkonsum, Alkohol, Weinanbau, Wein