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    Ein Forscherteam am University College London hat herausgefunden, dass ein erhöhter Blutdruck im mittleren Alter im Zusammenhang mit einem schlechteren Zustand des Gehirns nach dem Renteneintritt steht, schreibt die britische Internet-Zeitung „The Independent“.

    Die Studie, an der 502 Personen teilnahmen, hat ergeben, dass Menschen, die im Alter von 43 bis 53 Jahren auf Blutdruck-Probleme gestoßen waren, zum 70. Lebensjahr meistens geschädigte Gehirngefäße hatten. Diejenigen, die schon im Alter von 36 bis 43 Jahren mit arterieller Hypertonie konfrontiert waren, hatten ein geringeres Gehirnvolumen.

    Dabei wurde kein Zusammenhang zwischen dem erhöhten Blutdruck und der Ansammlung von Beta-Amyloid-Proteinen festgestellt, die als Merkmal der Alzheimerkrankheit gelten. Nach Auffassung der Wissenschaftler kann der erhöhte Blutdruck in einem jüngeren Alter von der baldigen Zerstörung der Weißen Substanz und kleinerer zerebraler Blutgefäße zeugen.

    Forscher an der Swinburne University of Technology in Melbourne (Australien) hatten im August dieses Jahres bewiesen, dass das Kater-Syndrom den Hirnfunktionen schadet und das Gedächtnisvermögen beeinträchtigt. 

    ls/mt

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    Tags:
    The Independent, University College London, Australien, Großbritannien