10:19 17 Februar 2020
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    Chinesische Astronomen haben erneut mithilfe des FAST-Radioteleskop kurze Radiosignale aus dem All aufgefangen. Laut der Nachrichtenagentur Xinhua, vermuten Wissenschaftler, dass diese Radiosignale womöglich einen drei Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernten Ursprung haben.

    Das chinesische Radioteleskop FAST (Five-hundred-meter Aperture Spherical Telescope) hat am Montag sich wiederholende Fast Radio Bursts (FRB) (zu Deutsch: schnelle Radioblitze) aus dem Weltall aufgefangen.

    „Die Signale wurden mit dem FAST-Radioteleskop entdeckt und inzwischen versucht man Interferenzfaktoren wie Flugzeuge und Satelliten zu beseitigen, sowie eine Kreuzvalidierung durchzuführen“, zitiert die Nachrichtenagentur Xinhua die Forscher der Nationalen Astronomischen Observatorien der Chinesischen Akademie der Wissenschaften.

    Die Radioblitze tauchen meistens nur einmal auf, was es sehr schwierig macht, sie nachzuverfolgen. Sie dauern nur einige Millisekunden und Forscher in der ganzen Welt haben bislang keine Erklärung dafür, wie sie entstehen. 

    Das Erfassen der wiederholten Blitze könnte dazu beitragen, die Entstehung und die physikalischen Mechanismen von FRBs aufzuklären, so die Forscher.

    Das FAST-Radioteleskop ist das flächenmäßig größte Radioteleskop der Welt. Laut Wissenschaftlern, könnte er  bei der Kontaktaufnahme zu den Aliens nützlich sein.

    dg/gs

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    Tags:
    Radiosignale, China, Radioteleskop FAST, Weltall