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    Weniger Starts in 2020: Russland reduziert Sojus-Missionen zur ISS

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    Russland plant, 2020 nur zwei bemannte Raumschiffe „Sojus“ zur Raumstation ISS zu schicken. Dieses Jahr sind es noch vier gewesen. Das geht aus den Angaben von „RK-Strakhovaniye“ hervor, die Sputnik heute veröffentlicht hat.

    Seit 2009 hat Russland jährlich jeweils vier Raumschiffe „Sojus“ mit Besatzung starten lassen. Nun soll die Zahl der Flüge verringert werden, da ab 2020 US-amerikanische Raumschiffe zur ISS fliegen.

    Laut Angaben des Versicherungsunternehmens „RK-Strakhovaniye“ sind die „Sojus“-Starts für das zweite und das vierte Jahresviertel 2020 angesetzt.

    Außer den zwei Raumschiffen werden im Jahr 2020 noch zwei Transportraketen „Progress“ zur ISS geschickt. Die Anzahl der Raumtransporter soll sich nicht ändern. 2019 wurden bereits zwei Raumtransporter zur Raumstation geschickt, der dritte folgt noch Ende dieses Jahres.

    2011 stellten die USA Flüge ihrer Space Shuttles ein. Seitdem ist Russland das einzige Land, das bemannte Raummissionen zur ISS durchführt. Allerdings wurden in den USA bereits zwei neue bemannte Raumschiffe entwickelt: "Crew Dragon" von SpaceX und "Starliner" von Boeing.

    Zurzeit verhandeln „Roskosmos“ (russische Gesellschaft für Raumfahrt) und die NASA über sogenannte „Kreuzflüge“ – die Beförderung der Raumfahrer durch Raumschiffe beider Länder.

    Die ISS ist die derzeit einzige ständig bemannte Raumstation. Seit 2000 ist die Raumstation dauerhaft bewohnt. Sie gilt als das größte außerirdische Bauwerk der Menschheitsgeschichte und kreist in rund 400 km Höhe etwa alle 92 Minuten um die Erde. Die ISS wird in internationaler Kooperation betrieben, an der sich 16 Staaten und sechs Raumfahrtagenturen beteiligen.

    mk/tw/sna

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    Tags:
    Roskosmos, ISS, Raumfahrt