06:55 25 Oktober 2020
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    Wie wirkt sich Weltraumwetter auf Erdwetter aus? Und welche Folgen hat es für moderne Kommunikationstechnologien? Diese Fragen will die US-Raumfahrtagentur Nasa beantworten – und schickt dafür am Mittwoch den ICON-Satelliten in den Kosmos.

    Am Mittwoch startet nach fast zweijähriger Verzögerung die ICON-Mission der Nasa vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. ICON steht für „Ionospheric Connection Explorer“, dessen Hauptaufgabe die Untersuchung der Ionosphäre und speziell des Zusammenhangs zwischen Erd- und Weltallwetter darstellt. Beim Start wird eine Pegasus-XL-Trägerrakete von einer Lockheed L-1011 TriStar in die Luft befördert. Nachdem sich die Rakete ausgeklinkt hat, zünden ihre Stufen und sie erreicht selbständig die erdnahe Umlaufbahn.

    © Foto : NASA Goddard's Conceptual Image Lab/B. Monroe

    Die Rakete transportiert den eigentlichen, 288-Kilogramm schweren ICON-Satelliten. Von den Daten, die der Satellit liefern soll, erhoffen sich Wissenschaftler ein besseres Verständnis des Einflusses von Weltraumwetter-Phänomenen wie magnetischer Strahlung und Sonnenstrahlung auf die Übertragung von Radio- und Navigationssignalen.

    vr/sna

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    Tags:
    Forscher, NASA, Erde, Weltraum