07:17 29 November 2020
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    Rund ein Jahr vor seinem 75-jährigen Jubiläum hat der staatliche Atomenergiekonzern Rosatom Archive freigegeben, um Einblicke in die Geschichte der russischen militärischen und zivilen Atomindustrie zu gewähren.

    Eine Dokumentenreihe im Internet informiert zum Beispiel über den Bau und die Tests der ersten sowjetischen Atombombe oder die Entstehung erster Atomunternehmen.

    Bilder und Schriftstücke, viele von ihnen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, dokumentieren auch die Anfänge des Atomprogramms der Sowjetunion, das am 20. August 1945 zu existieren begann. 

    An diesem Tag ließ Josef Stalin beim Staatskomitee für Verteidigung einen Sonderausschuss bilden, der mit dem Atomprogramm beauftragt wurde und das Recht zugesprochen bekam, auf „sämtliche Ressourcen“  zurückzugreifen, die der damaligen sowjetischen Regierung zur Verfügung standen. Den Vorsitz beim Sonderausschuss übernahm der berühmt berüchtigte Geheimdienstchef Lawrenti Beria.

    Aus zahlreichen Umbenennungen und Neugründungen ging 2007 der Staatskonzern Rosatom hervor, der mittlerweile die gesamte Atomindustrie des Landes kontrolliert und 400 militärische wie zivile Unternehmen und Organisationen mit insgesamt mehr als 250.000 Mitarbeitern unter seinem Dach führt. Zu Rosatom zählt auch eine Atom-Eisbrecherflotte –  die einzige weltweit.

    leo/ae

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    Tags:
    Josef Stalin, Geschichte, Archiv, Rosatom, Atomwaffen, Russland