00:55 27 September 2020
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    Ein erhöhter Salzkonsum kann kognitive Funktionen stören und Demenzsymptome auslösen. Zu diesem Schluss sind Forscher am Weill Cornell Medical College, dem biomedizinischen Forschungszentrum und der Medizinischen Fakultät der Cornell University, in New York City, gelangt.

    Wie das Portal EurekAlert unter Berufung auf das Fachmagazin „Nature“ berichtet, haben Wissenschaftler bei der Analyse von zu salzhaltiger Ernährung, die bekanntlich der Gesundheit schadet, eine weitere Gefahr aufgedeckt. Wie ihre Experimente mit Mäusen zeigten, scheint übermäßig salzreiche Kost die Ansammlung veränderter Tau-Proteine im Gehirn zu fördern. Ablagerungen dieser Proteine sind unter anderem typisch für die Alzheimer-Krankheit.

    Eine salzreiche Diät verursacht außerdem Darmveränderungen und drosselt den Blutstrom im Gehirn. Der Gehirnblutkreislauf wird wegen einer reduzierten Produktion von Stickstoffmonooxid gestört, die bei einer verringerten Aktivität des Ferments eNOS zu beobachten ist.

    Stickstoffmonooxid verstärkt den Blutstrom im Gehirn und verhindert die Bildung von Plaqes durch die Ansammlung von Tau-Proteinen.

    ls/sb

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    Tags:
    Nature-Magazin, Portal EurekAlert, USA