01:19 21 November 2019
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    Start einer Sojus-Trägerrakete mit dem Raumfrachter Progress vom Weltraumbahnhof Baikonur (Archivbild)NASA-Chef Jim Bridenstine (Archiv)

    Nasa braucht etwa zwei Plätze in russischen Sojus-Kapseln

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    Die US-Raumfahrtbehörde Nasa wird in nächster Zeit ohne russische Sojus-Raumschiffe nicht auskommen können. „Höchstwahrscheinlich sollten wir etwa zwei Plätze in Sojus-Raumschiffen reservieren“, sagte Nasa-Chef Jim Bridenstine am Donnerstag in Washington.

    „Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir demnächst über einen, möglicherweise über zwei Plätze verhandeln werden, um Astronauten zur ISS zu bringen. Die Gespräche (mit Roskosmos) haben noch nicht begonnen“, sagte Bridenstine bei einer Raumfahrtkonferenz.

    Er erinnerte daran, dass die Nasa und die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos vorteilhaft miteinander kooperieren, darunter in der bemannten Raumfahrt.

    Nach dem Absturz von zwei Raumfähren (Challenger im Jahr 1986 und Columbia im Jahr 2003) mit insgesamt 14 Toten hatte die US-Regierung angekündigt, die Shuttle-Flotte zum September 2010 ausmustern zu wollen. Seitdem ist die Nasa auf russische Sojus-Raumschiffe angewiesen.

    Derzeit tüfteln US-Ingenieure und Techniker an einem neuen bemannten Raumschiff. Wann es aber flugtauglich wird, ist nicht genau bekannt.

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    Tags:
    Pläne, Verhandlungen, Sitzplätze, Sojus-Raumschiffe, Jim Bridenstine, Roskosmos, NASA