11:09 15 November 2019
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    Mammut in dem Zoologie-Museum (Symbolbild)

    Archäologen in Mexiko entdecken uralte Mammutfalle – Fotos und Video

    © Sputnik / Walentin Baranowski
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    Mexikanische Archäologen haben etwa 25 Kilometer nördlich der mexikanischen Hauptstadt eine einmalige uralte Mammutfalle entdeckt. Darüber berichtet die mexikanische Tageszeitung „El Universal“.

    Demnach hatten Arbeiter von der Ortschaft San Antonio Xahuento im Bezirk Tultepec (Bundesstaat Mexico) im Januar Überreste der Riesentiere gefunden und das Nationalinstitut für Anthropologie und Geschichte (INAH) alarmiert.

    Nun hat die Untersuchung der Archäologen ergeben, dass die Anhäufung der Mammutknochen nicht zufällig ist. Laut dem Archäologe Luis Córdoba Barradas von dem Nationalinstitut für Anthropologie und Geschichte handelt es sich um zwei künstliche Mammutfallen. Allerdings vermutet das Archäologenteam, dass sich in der Nähe weitere drei derartige Fallen befinden könnten.

    ​Bislang seien 800 Knochen von insgesamt mindestens 14 Tieren entdeckt worden. Das Forscherteam habe die Radiokarbonmethode zur Datierung der Überreste noch nicht eingesetzt. Ungefähr werde das Alter der Knochen jedoch auf etwa 14.700 Jahren geschätzt.

    ​Barradas bezeichnet den Fund als einen „Wendepunkt in der Geschichte“: Weder in Mexiko noch in anderen Teilen der Welt gebe es andere Fallen dieser Art.

    ​Die Stätte ist laut dem INAH-Koordinator für die nationale Archäologie, Pedro Francisco Sánchez Nava, nicht öffentlich zugänglich und wird es auch nicht sein: Die Knochen seien doch recht fragil, hieß es. Künftig sollen die Überreste im Mammutmuseum von Tultepec ausgestellt werden.

    asch/ae

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    Tags:
    Knochen, Archäologen, Falle, Mammut, Mexiko