03:30 26 Februar 2020
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    Forscher haben eine Hochgebirgssiedlung in den peruanischen Anden entdeckt, die älter als die berühmte Inka-Stadt Machu Picchu ist. Dies berichtet Newsweek.

    Der Forscher von der National Geographic, Albert Lin, und einheimische Archäologen haben laut dem Blatt Drohnen eingesetzt und die revolutionäre LiDAR-Lasertechnologie angewandt, um zu verstehen, wie diese Inka-Siedlung ausgesehen hat.

    Sie befindet sich in der archäologischen Zone von Wat’a in einer Höhe von 3900 Metern und somit noch 1500 Meter höher als Machu Picchu.

    „Hier gibt es bereits fast keine Bäume und keine Vegetation mehr – rundum erheben sich majestätische Berge, und von hier aus öffnet sich ein herrlicher Blick auf die umliegenden Täler“, teilte Lin mit.

    Von der Existenz der Siedlung wusste man schon früher, denn dieses Gebiet war bereits mit traditionellen archäologischen Methoden erkundet worden. Dabei wurden Gräber, Orte für Zeremonien und Behausungen gefunden, die eine hohe Mauer umgab.

    Mit Hilfe neuer Technologien konnten jedoch viel mehr Details erkannt, 3D-Bilder des Gebiets erstellt und alle Gebäude identifiziert werden. Die Wissenschaftler konnten unter anderem feststellen, dass gerade die Inkas und möglicherweise die Stämme, die vor ihnen lebten, die Siedlung erbaut hatten, da Spuren von kreisförmigen Bauten entdeckt wurden, die für sie typisch waren.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Archäologen, US-Magazin "Newsweek", National Geographic