08:59 10 August 2020
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    Eine Aufprallwucht von mehr als 15 Hiroshimabomben könnte der Asteroid „2009JF1” im Mai 2022 entfachen. Das könnte den Tod von Millionen Menschen bedeuten. Besonders verheerend wäre ein Einschlag im Ozean wegen hoher Tsunamiwellen. Der Asteroid mit Kurs auf die Erde wird von der NASA und der ESA beobachtet.

    Den Asteroiden mit der Kennzeichnung „2009JF1” führen sowohl NASA und ESA in ihren Listen von erdnahen Objekten und verfolgen seine Bahn aufmerksam. Kein Wunder, denn der 128 Meter große Brocken könnte am 6. Mai 2022 die Erde treffen. Mit einer Sprengkraft von 230.000 Tonnen TNT würde er eine Wirkung von über fünfzehn Hiroshima-Bomben entfalten und den Tod von Millionen Menschen nach sich ziehen. Besonders gefährlich wird es, wenn der Asteroid auf Wassermassen aufschlägt, denn dann würde er Tsunamis auslösen, die das Land überschwemmen.

    Die Einschlagswahrscheinlichkeit für den Himmelskörper beträgt laut ESA 1 zu 3800, ist also recht gering. Der aktuell gefährlichste Gesteinsbrocken, der beobachtet wird, trägt den Namen „Bennu“ und soll der Erde in 150 Jahren gefährlich nah kommen. Mit einer Einschlagskraft von 1200 Megatonnen TNT soll der Asteroid 80.000 Hiroshima-Bomben entsprechen. Die NASA plant, den Asteroiden bis dahin durch eine Mission aus seiner Bahn zu werfen.

    vr

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    Tags:
    ESA, NASA, Asteroiden