10:17 28 November 2020
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    In China sind erstmals künstliche Hybridwesen aus Schweinen und Affen in die Welt gesetzt worden. Darüber schreibt die Zeitung „Metro“.

    Demnach haben Forscher aus dem staatlichen Stammzellen-Forschungsinstitut (SRLab) in Peking das Genmaterial von Schweinen mit jenem von Affen kombiniert und zwei solche Chimären zur Welt gebracht.

    ​Sie hätten vier Tage nach der Befruchtung mehr als 4000 Schweine-Embryonen künstlich gezüchtete Zellen von Affen eingesetzt. Herz, Leber, Lunge und die Haut der beiden geborenen Ferkel enthielten die DNA von Cynomolgus-Affen (Macaca fascicularis), obwohl diese äußerlich keine Veränderung aufwiesen.

    Laut dem Blatt wurden nur zehn Ferkel daraus geboren, von denen nur zwei tatsächlich auch Chimären waren. Keines der Tiere überlebte länger als eine Woche, die Todesursache sei noch unklar. 

    Grünes Licht für Entwicklung von Mensch-Tier-Hybriden in Japan

    Im Sommer hatten japanische Forscher die Erlaubnis für Experimente zur Erschaffung eines Mensch-Tier-Mischwesens erhalten. Dank einer Gesetzesänderung ist nun die Entwicklung solcher Mensch-Tier-Hybriden bis zur Geburt möglich.

    Im Rahmen der Forschung sollen menschliche Stammzellen in Embryonen von genetisch modifizierten Ratten und Mäusen eingesetzt werden, deren eigene Pankreasdrüse sich nicht entwickelt.

    ns/ae

     

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    Tags:
    Forscher, Stammzellen, Japan, Zeitung Metro, Schwein, Affe, China