06:23 22 Januar 2020
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    Der neue Mobilfunkstandard 5G wird für einen stark erhöhten Stromverbrauch in deutschen Rechenzentren sorgen. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie der RWTH Aachen.

    „Der zusätzliche Energiebedarf von Rechenzentren durch die Einführung des 5G-Standards im Jahr 2025 ist äquivalent zum Stromverbrauch von 850.000 bis 1,25 Mio. Haushalten (bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.000 kWh pro Haushalt).“ Zu diesem Ergebnis kommen die Wissenschaftler Tim Höfer, Sebastian Bierwirth und Reinhard Madlener von der RWTH Aachen in ihrer Studie: „C15 – Energie-Mehrverbrauch in Rechenzentren bei Einführung des 5G Standards“.

    Die Forscher haben den Energiebedarf für den Stromversorger Eon nachgerechnet. Laut Deutscher Presse-Agentur ist der Grund für die geschätzte Steigung nicht der Verbrauch der Mobilfunkmasten selbst, sondern es sind die zusätzlich benötigten Kapazitäten in vernetzten Rechenzentren. Eon schlägt vor, dass die Wärme, die durch die zusätzliche Belastung entsteht, genutzt werden sollte. Zum Beispiel als Heizung für Städte.

    Das Datenvolumen werde aber vor allem in Nordamerika und dem Asien-Pazifik-Raum steigen. Daher werde der Energieverbrauch von Rechenzentren dort am stärksten steigen.

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    Tags:
    Mobilfunk, E.ON, 5G