01:18 20 Januar 2020
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    Eine Forschergruppe, die von Wissenschaftlern der University of California in Irvine geleitet wird, hat in der Antarktis die tiefste Stelle auf dem Festland entdeckt. Dies meldet das Fachmagazin „Science Daily“ unter Verweis auf die Studie.

    Es wird in dem Blatt betont, dass die tiefste Stelle unter dem Gletscher Denman in der Ost-Antarktis ermittelt worden sei.

    „Unter Berücksichtigung der Masse, der Radardaten und der Informationen über die Eis-Bewegung haben wir erfahren, wieviel Eis den Canyon füllt, der sich nach unseren Berechnungen bis zu 3 500 Metern unter dem Meeresspiegel erstreckt. Dies ist der tiefste Punkt an Land", führt das Fachmagazin die Worte des Leiters des Wissenschaftlerteams, Mathieu Morlighem, an, der sechs Jahre an dem Projekt gearbeitet hatte.

    „Alte Landkarten zeigten einen weniger tiefen Canyon, doch das war unmöglich, es fehlte etwas“, ergänzte Morlighem.

    Im Laufe der Forschungen wurden zudem Besonderheiten der Gletscherstruktur in der Antarktis festgestellt, die das Risiko ernster Folgen bei der Eisschmelze und dem Rückgang der Gletscher erhöhen können.

    ek/mt/sna

     

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    Tags:
    Eisschmelze, Gletscher, Antarktis