03:27 04 Dezember 2020
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    Der Generalleutnant der US-Luftwaffe Steven L. Kwast hat bei einem Auftritt im Hillsdale College in Washington, DC, von hochmodernen Technologien gesprochen. Laut Kwast können letztere einen Menschen in weniger als einer Stunde an jeden Ort der Erde befördern. Hat der Mann zu viele Science-Fiction-Filme gesehen oder ist da wirklich etwas dran?

    Kwast hielt  am 20. November einen Vortrag mit dem Titel „Die Notwendigkeit einer US-Raumstreitkraft“. Laut dem Internetmagazin „The Drive“, das auf den Auftritt des Generalleutnants aufmerksam geworden war, ging es in seiner Rede um Technologien und um ihre Bedeutung für den Fortschritt.

    Als der Generalleutnant auf die aktuellen revolutionären Technologien zu sprechen gekommen sei, habe er die Macht des Weltraums hervorgehoben und das US-Militär aufgerufen, von dieser Macht Gebrauch zu machen.

    Er habe in seiner 33-jährigen Laufbahn die Chance gehabt, sich eingehend mit der Forschung auseinanderzusetzen, und bezog sich auf ein äußerst revolutionäres technisches Mittel: „Diese Technologie kann heute gebaut werden und ist keine Erweiterung einer bereits vorhandenen Technologie. Sie kann jeden Menschen in weniger als einer Stunde an jeden Ort der Erde bringen."

    Laut The Drive hat Kwast in den letzten Jahren mehrere Beiträge veröffentlicht, in denen er das US-Militär mehrmals dazu aufgerufen hatte, eine größere Rolle im Weltraum zu übernehmen und somit die wirtschaftliche Dominanz der USA sowie die „Verbreitung“ der amerikanischen Werte zu gewährleisten.

    Generalleutnant Kwast war zuletzt Kommandeur des Luftbildungs- und Ausbildungskommandos an der Joint Base in San Antonio (JBSA).

    Berichten zufolge wurde Kwast vorzeitig von seinen Aufgaben bei JBSA entbunden und auf die schwarze Liste gesetzt, nachdem er sich trotz dienstlicher Schweigepflicht zu weltraumbezogenen Themen geäußert hatte. Kwast lehnte eine Stellungnahme zu den Berichten ab und trat am 1. September 2019 in den Ruhestand.

    Pentagon investiert in Weltraumforschung

    Laut The Drive ist die Rede des Generalleutnants vor dem Hintergrund mehrerer US-Militärs erschienen, die sich zuvor ähnlich über merkwürdige und unter Verschluss gehaltene Phänomene geäußert hatten. Diese Aussagen könnten jedoch, so das Magazin weiter, den Tatsachen entsprechen. Ferner verwies The Drive auf das Interesse des Pentagons, mehr in Weltraum-Innovationen zu investieren.

    Im Oktober teilte The Drive mit, die Vereinigten Staaten hätten einen Vertrag mit dem Unternehmen „To The Stars Academy of Arts & Science“ (TTSA) geschlossen, bei dem es um die Erforschung von angeblich künstlich hergestellten Artefakten außerirdischer Herkunft gehe.

    Im April 2018 hatte die Präsidentin und COO des Raumfahrtunternehmens, Gwynne Shotwell, bekannt gegeben, dass das Transportsystem Big Falcon Rocket im Laufe des nächsten Jahrzehnts fertig sein werde – damit lasse sich ein Mensch in weniger als einer Stunde an praktisch jeden Ort des Planeten befördern.

    mka/gs

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    Tags:
    Innovationen, Weltraum