09:13 26 Januar 2020
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    Im äußersten Osten Russlands hat der Vulkan Ebeko auf der Insel Paramuschir (Kurilen) eine kilometerhohe Aschesäule ausgestoßen. Die Asche ist laut Forschern schon fünf Kilometer weit geweht worden und könnte den Luftverkehr stören.

    Laut der Vulkanologin Marina Tschibissowa von der Fernöstlichen Filiale der Russischen Akademie der Wissenschaften spuckt der sieben Kilometer nordwestlich von Sewero-Kurilsk gelegene Vulkan schon seit mehr als drei Jahren Asche.

    „Am Donnerstag hat es einen neuen Asche-Ausbruch gegeben, diesmal einen drei Kilometer hohen“, teilte Tschibissowa gegenüber Sputnik mit.

    Die Asche sei fünf Kilometer weit nach Südosten geweht worden. Die Behörden riefen Tschibissowa zufolge die zweithöchste Warnstufe, Orange, für den Luftverkehr aus.

    Laut der Forscherin spuckt der 1156 Meter hohe Ebeko seit dem 20. Oktober 2016 regelmäßig Asche. Allein in diesem Jahr seien acht Ausbrüche, die zwischen 1,5 und drei Kilometer Höhe erreichten, registriert worden. Der Rekord vom 31. August 2018, als Asche in sechs Kilometer Höhe geschleudert wurde, bleibe bisher aber unangetastet.

    leo/ae

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    Tags:
    Ebeko, Asche, Vulkan, Kurilen, Russland