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    Forscher von der University of Copenhagen haben bewiesen, dass sich die am weitesten entfernte Galaxie unter den bekannten bereits 1,5 Milliarden Jahre nach dem Urknall gebildet hat. Die Entdeckung dieses Objekts kann zur Änderung der Vorstellungen bezüglich der All-Evolution führen. Dies ist einer Pressemitteilung in „EurekAlert!“ zu entnehmen.

    Die entdeckte dichte Galaxie gehört laut dem Blatt zu den sterbenden, das heißt zu jenen Galaxien, in denen die Prozesse der Sternenbildung aufhören. Sie hat auch einen festgefügten Kern. Dies weist darauf hin, dass zu jenen Zeiten, als derartige Sternsysteme „lebendig“ waren, die darin erfolgenden Prozesse nicht so stürmisch waren wie in vielen anderen Galaxien der damaligen Epoche.

    Die Forscher wissen bis dato keine genaue Antwort auf die Frage, warum Galaxien sterben. Die Milchstraße ist beispielsweise immer noch „am Leben“, und dort werden langsam neue Sterne geboren, allerdings ist die Galaxie M87, die verhältnismäßig nahe liegt, bereits „tot“. Nach Ansicht der Wissenschaftler könne dies irgendwie mit der Präsenz eines aktiven superschweren Schwarzen Lochs im Kern verbunden sein.

    In Zukunft wollen Astronomen mehr Daten über normale Galaxien erhalten, um zu klären, welche Gründe sie zwingen aufzuhören, neue Sterne zu bilden.

    ek/mt

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    Tags:
    Milchstraße, Galaxien, Astronomen