14:53 20 Oktober 2020
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    Forscher von der Yale University, dem Helmholtz-Zentrum und der Universitätsklinik in Augsburg haben festgestellt, dass die in der verschmutzten Luft auftretenden ultrakleinen Partikel (100 Nanometer), deren Quelle Autoabgase in der Stadt sind, einen Herzinfarkt provozieren können. Dies wird in einer Pressemitteilung auf „MedicalXpress“ gemeldet.

    Die Forscher sind laut dem Blatt zu dem Schluss gekommen, dass die leicht in das Blut eindringenden Partikel binnen weniger Stunden der Einwirkung auf den Organismus große Probleme mit dem Herz hervorrufen können.

    „Die Arbeit bestätigt das, was im Laufe längerer Zeit geahnt wurde: die kleinsten Partikel der verschmutzten Luft können einen Einfluss auf die Entwicklung einer ernsthaften Herzerkrankung ausüben. Dies ist besonders aktuell während der ersten ein paar Stunden“, betonte der erste Autor der Studie, Dozent der Yale University, Kai Chen.

    Er unterstrich, dass der erhöhte Gehalt von ultrakleinen Partikeln aus der Sicht des öffentlichen Gesundheitswesens Besorgnis wecke.

    Die Studie erfasste fast 6000 Menschen, die im Zeitraum von 2005 bis 2015 einen Infarkt erlitten hatten.

    ek/mt/sna

     

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    Tags:
    Herzerkrankungen, MedicalXpress, Herzinfarkt