23:34 18 September 2020
SNA Radio
    Wissen
    Zum Kurzlink
    0 377
    Abonnieren

    Als Teilnehmer des US-geführten internationalen Projekts der mondnahen Raumstation Lunar Orbital Platform-Gateway (LOP-G) ist Japan nach Angaben der Raumfahrtbehörde Jaxa gleich für mehrere Bereiche zuständig. In einem Interview mit Sputnik erzählt Jaxa- Vizepräsident Koichi Wakata in welche Richtungen geforscht wird.

    Japan forsche in vier Bereichen, sagte Wakata.

    „Erstens stellen wir für die erste Etappe des Gateway-Programms Technologie und Ausrüstung aus den Bereichen bereit, in denen Japan technologisch stark ist.“

    Zweitens beschäftige sich das Land mit künftigen Missionen für den Transport von Gütern und Kraftstoff mit den Raumschiffen HTV-X und H3.

    Außerdem kooperiere Japan beim Austausch von Daten über die Mondoberfläche zwecks Suche nach passenden Landungsorten und bei der Ausarbeitung von Transportmitteln für die Erforschung der Mondoberfläche.

    Die Vereinigten Staaten hatten nach Amtsantritt von Präsident Donald Trump eine Wiederaufnahme ihres Mondprogramms als Sprungbrett für einen künftigen bemannten Marsflug angekündigt. Die Nasa veröffentlichte 2017 einen Zeitplan zum Aufbau des LOP-G.

    Die Station soll den Mond umkreisen und den Raumfliegern als Zwischenstopp für Mondlandungen dienen. Neben Japan sind auch die europäische Raumfahrtagentur ESA und die kanadische CSA beteiligt. Auch die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos erwägt eine Teilnahme.

    leo/ae

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    „Machen uns sehr angreifbar“: CSU-Urgestein und Rechtsanwalt Gauweiler zum Fall Nawalny – Exklusiv
    Fall Nawalny: Deutsche Eliten und „Ausdruck eines Niedergangs“ – Experte Fischer knallhart
    Fall Nawalny: Deutschland und OPCW weichen Antworten auf Russlands Fragen aus – Lawrow
    Tags:
    Interview, Japan, Jaxa, Deep Space Gateway, Mondstation, Mondlandung, Mondflug, Mond