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    Unter beispiellosen Sicherheitsvorkehrungen wegen der Corona-Pandemie sind drei Raumfahrer zur Internationalen Raumstation ISS geflogen. Die Sojus-Kapsel dockte am Donnerstagnachmittag nach sechs Stunden Flugzeit planmäßig an der Station in etwa 400 Kilometer Höhe an.

    Live-Bilder der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos zeigten, wie sich die Kapsel auf den letzten Metern ganz langsam der ISS näherte. An Bord sind die russischen Kosmonauten Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner sowie der US-Astronaut Christopher Cassidy. Sie werden 196 Tage lang im Orbit arbeiten.

    Bilderbuchstart in Baikonur

    Die Trägerrakete Sojus 2.1a hob am Donnerstagmorgen vom Raumbahnhof Baikonur in der zentralasiatischen Republik Kasachstan problemlos ab. Der Flug zur ISS nahm sechs Stunden in Anspruch.

    Die Crew war gut einen Monat in Quarantäne gewesen - zum Schutz vor dem Coronavirus. Kurz nach dem Start der Sojus-Kapsel MS-16 berichtete die Crew, dass sie sich gut fühle und an Bord der Raumkapsel alles in Ordnung sei. "Ja, alles ist plangemäß", twitterte Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin.

    Schichtwechsel an Bord am 17. April

    Derzeit ist die 62. Langzeitmission mit den US-Raumfahrern Andrew Morgan, Jessica Meir und dem Kosmonauten Oleg Skripotschka im Einsatz. Ihre Rückkehr zur Erde ist für den 17. April geplant. Bis dahin hat die ISS ihre Sollstärke von insgesamt sechs Raumfahrern.

    am/dpa/jeg

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    Tags:
    Raumschiff, Sojus, Andocken, Crew, ISS, USA, Russland