02:00 11 Juli 2020
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    Italienische Forscher haben die Schlussfolgerung bekräftigt, dass die Einnahme von Aspirin zur Vorbeugung von Tumoren des Verdauungssystems nützlich sei, auch solcher, die schwer zu behandeln sind. Die Studie wurde im Fachmagazin „Annals of Oncology“ veröffentlicht.

    Die Wissenschaftler führten eine Metaanalyse von 113 Studien zu verschiedenen Krebsarten durch. Die Stichprobe umfasste Arbeiten zu Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, der Leber, der Gallenblase, der Bauchspeicheldrüse und des Darms. Es wurden auch Tumore des Kopfes und des Halses untersucht.

    Richtige Aspirin-Dosis

    Es stellte sich heraus, dass die regelmäßige Einnahme von einer oder zwei Tabletten Aspirin pro Woche mit einem verringerten Risiko für die Entwicklung dieser Krebsarten verbunden ist. So wird die Wahrscheinlichkeit von Darmkrebs um 27 Prozent, von Tumoren des Magens um 36 Prozent, der Speiseröhre um 33 Prozent und der Bauchspeicheldrüse um 22 Prozent reduziert.

    Die Arbeit zeigte, dass die Wahrscheinlichkeit in Abhängigkeit von der Aspirin-Dosis zunimmt. Die Autoren empfehlen jedoch, ihre Schlussfolgerungen mit Vorsicht aufzunehmen, da sie auf einem relativ geringen Datensatz basieren.

    Darüber hinaus erinnern die Forscher daran, dass das Medikament das Blut verdünne und dies zu inneren Blutungen und Organschäden führen könne. Daher könne nur ein Arzt die richtige Dosis wählen.

    ek/sb/sna

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    Tags:
    Vorbeugung, Darm, Krebs, Tumor, Aspirin