18:02 19 September 2020
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    Corona-Pandemie breitet sich weiter aus – alle Entwicklungen (536)
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    Obduktionen bei 65 gestorbenen Corona-Patienten durch den Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel haben ergeben, dass sie alle Vorerkrankungen hatten. 61 von ihnen seien an, die übrigen vier mit dem neuartigen Coronavirus gestorben, berichten NDR und WDR sowie die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf einen Bericht des Institutsleiters.

    Demnach litten die Verstorbenen vor allem an Bluthochdruck, Herzinfarkten, Arteriosklerose oder Herzschwäche. In 46 Fällen hätten zudem Vorerkrankungen der Lunge vorgelegen, 28 hätten andere Organschäden oder transplantierte Organe gehabt.

    RKI-Chef Wieler hebt Wichtigkeit von Obduktionen hervor

    Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte anfangs empfohlen, wegen der Ansteckungsgefahr eine innere Leichenschau und andere Maßnahmen, bei denen winzige Tröpfchen produziert werden, zu vermeiden. RKI-Präsident Lothar Wieler hatte dann aber schon Anfang April betont, dass angesichts von Wissenslücken über die neue Erkrankung Obduktionen sehr wichtig seien.

    am/ta

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    Vorerkrankungen, Tote, Coronavirus, Mediziner, Hamburg, Deutschland