03:43 14 Juli 2020
SNA Radio
    Wissen
    Zum Kurzlink
    154
    Abonnieren

    Amerikanische Wissenschaftler haben erklärt, warum bei einer Coronavirus-Infektion die Patienten sehr oft an Geruchsverlust leiden.

    Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „ACS Chemical Neuroscience“ veröffentlicht. Demnach führten die Wissenschaftler mehrere Experimente an Labormäusen durch und stellten dabei fest, dass das Virus mithilfe von Proteinen, die zur Erkennung von Gerüchen beitragen, in den Körper gelangt. Solche Proteine werden in der Nasenhöhle produziert, wobei bei den älteren Menschen der Körper eine größere Anzahl von diesen Proteinen ausstößt als bei den jüngeren.

    Wenn dieser Mechanismus auch für Menschen gilt, dann zeigt diese Studie auch, warum ältere Menschen anfälliger für das neuartige Coronavirus sind.

    Zuvor hatten die Ärzte ein ganz verblüffendes Symptom von Coronavirus offenbart. Einige mit Coronavirus infizierte Personen beobachteten eine „glückliche Hypoxie“, einen Zustand, bei dem sich der Patient mit einem unbefriedigenden Körperzustand wohl fühlt.

    Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität sind weltweit über 4,2 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon sind bisher 293.241 Patienten gestorben.

    ac/mt

     

    Zum Thema:

    Aus Hongkong in USA geflohene Virologin offenbart „Wahrheit“ über Covid-19
    „Coronawahnsinn“ und „Maskenfetisch“- Carolin Matthie schießt scharf
    Putin nennt Grund für Verschlechterung der Beziehungen zu Ukraine
    Tags:
    USA, Studie, Verlust, Geruch, Symptom, Infektion, Coronavirus