02:42 19 September 2020
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    Menschen, die eine Atypische Pneumonie während des Ausbruchs dieser Krankheit im Jahr 2003 durchgemacht haben, können immun gegen das Coronavirus, den Erreger der Lungenkrankheit Covid-19, sein. Das geht aus der Studie eines amerikanisch-schweizerischen Forscherteams hervor, die in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurde.

    Es wurde festgestellt, dass die Ansteckung mit dem Virus Sars-CoV, das ein akutes respiratorisches Syndrom auslöst, die Produktion von Antikörpern fördert. Diese zielen auf das S-Protein ab, welches für die Kopplung des Coronavirus mit den Rezeptoren auf der Zellenoberfläche verantwortlich ist.

    Die Wissenschaftler sind zu dem Schluss gelangt, dass eine der Antikörper-Arten – S309 – Teile des S-Proteins im Sars-CoV-2 effektiv neutralisieren kann. Somit können Menschen, die ein akutes respiratorisches Syndrom überstanden haben, unempfindlich gegen Sars-CoV-2 sein.

    Nach Einschätzung der Studienautoren könnten „Cocktails“ mit Antikörpern dieser Art bei der Behandlung schwerer Formen von Covid-19 sowie für Vorbeugungszwecke bei Menschen mit hohem Ansteckungsrisiko verwendet werden.

    Nach aktuellen WHO-Daten sind in der Coronavirus-Pandemie weltweit mehr als 4,9 Millionen positiv getestet worden. Über 320.000 Menschen starben.

    ls/mt

     

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    Fachmagazin "Nature", Schweiz, USA