06:09 31 Oktober 2020
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    Keine der bislang entdeckten Mutationen des neuartigen Virus SARS-CoV-2 verursacht seine erhöhte Übertragbarkeit. Diese Angaben gehen aus einer Studie hervor, die ein Preprint-Server für Biowissenschaften BioRxiv veröffentlichte.

    Ein Forscherteam aus dem University College London hat bei 15.000 Patienten das Virus-Genom isoliert und analysiert, ob eine der wiederkehrenden Mutationen, die bisher beim SARS-CoV-2 beobachtet wurden, die Virusübertragung signifikant verändert.

    Es wurde demnach festgestellt, dass keine der wiederkehrenden Mutationen jegliche Vorteile bei der Reproduktion des Virus bringt, das heißt auch keine Verbesserung seiner Übertragbarkeitsfähigkeiten.  

    Stattdessen sollen die Mutationen, die derzeit im Umlauf sind, eher neutral für das Virus sein. Die Mehrheit der Änderungen im Genom seien sogar schädlich.  

    om/mt

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    Tags:
    Ansteckung, Mutationen, Übertragbarkeit, Coronavirus