00:13 29 November 2020
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    Der Pharmakonzern Merck aus Darmstadt arbeitet mit einer amerikanischen Medizin-Hochschule bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das neuartige Coronavirus zusammen.

    Wie das deutsche Unternehmen mitteilte, werde es das texanische Baylor College of Medicine bei der Prozessentwicklung und Verbesserung der Herstellung des Impfstoffkandidaten von Baylor unterstützen.

    „Die Impfstoffherstellung ist äußerst kompliziert. Daher arbeiten wir gemeinsam an einem Prozessentwicklungsansatz für die schnellere Produktion von Baylors Covid-19-Impfstoffkandidaten“, sagte Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck.

    Dabei handelt es sich um zwei Impfstoffprojekte, von denen eines noch im laufenden Jahr in die klinische Prüfung gebracht werden soll.

    Angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie arbeiten mehr als 100 Projekte unter Hochdruck an einem Impfstoff gegen die neuartige Lungenkrankheit. Die Experten rechnen aber damit, dass es zwölf bis 18 Monate dauern kann, bis ein sicherer und wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht.

    Antikörper als „vorübergehender“ Impfstoff

    Vor wenigen Tagen hatten chinesische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Nature“ zwei Artikel über monoklonale Antikörper veröffentlicht, die nach ihren Angaben das Virus SARS-CoV-2 neutralisieren können. Diese können den Forschern zufolge als „vorübergehender Impfstoff“ verwendet werden, um gesunde Menschen vor einer Infektion zu schützen.

    ac/mt/rtr

     

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    Tags:
    Zusammenarbeit, USA, Merck, Deutschland, Entwicklung, Impfstoff, Pandemie, Coronavirus