23:59 28 November 2020
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    Bei kahlen Männern verursacht das Coronavirus laut dem Professor von der Brown University, Carlos Wambier, häufiger schwerwiegende Folgen.

    „Wir glauben tatsächlich, dass Kahlheit ein Zeichen für einen schweren Krankheitsverlauf ist“, sagte er gegenüber „The Telegraph“.

    Im Laufe der Studie stellte eine Gruppe von Wissenschaftlern unter seiner Leitung fest, dass männliche Androgenhormone zur Unterdrückung des Virus beitragen. Es ist ihr Mangel, der oft Kahlheit hervorruft.

    Dabei ist die statistische Verbindung so stark, dass Wissenschaftler es das „Gabrin-Zeichen“ nennen - zu Ehren des ersten Arztes, der in den USA an Covid-19 gestorben ist - Frank Gabrin, der ebenfalls eine Glatze hatte.

    Das Blatt zitiert auch die Ergebnisse einer Studie aus Spanien, wonach 79 Prozent der Männer, die in drei Madrider Krankenhäusern an Coronavirus starben, eine Glatze hatten.

    In diesem Zusammenhang erwägen Wissenschaftler die Möglichkeit einer Hormontherapie zur Bekämpfung der Krankheit, doch ihre Effektivität ist immer noch fraglich.

    Laut der Weltgesundheitsorganisation sind weltweit mehr als 6,6 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert, über 392.000 sind gestorben. In Russland wurden fast 450.000 Fälle von Covid-19 festgestellt, über 5.500 Menschen starben, über 213.000 genasen.

    ek/mt/sna

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