09:41 22 Oktober 2020
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    Die Expedition des russischen Forschungsschiffes „Admiral Wladimirski“ hat eine unbekannte Mulde vor der Küste der Antarktis entdeckt. Dies teilte die Abteilung für Information und Medienunterstützung der Russischen Geografischen Gesellschaft (R.G.G.) am Dienstag mit.

    „In unmittelbarer Nähe der Alexander-I.-Insel hat die Expedition eine Mulde von 800 Metern entdeckt, obwohl die umliegende Tiefe durchschnittlich 200 Meter beträgt. Ein solches Phänomen vor der Küste ist selten zu sehen“, so die R.G.G.

    Laut dem Expeditionskommandanten, Kapitän ersten Ranges Oleg Osipow, weist der Grund des Bellingshausen-Meeres in unmittelbarer Nähe der Küste viele tiefe Längsfurchen auf, die offenbar von gleitenden Eisbergen und Gletschern hinterlassen wurden.

    Vom 3. Dezember bis 8. Juni nahm die „Admiral Wladimirski“, die der Ostseeflotte angehört, an der Weltumschiffung der russischen Kriegsmarine teil, die dem 200. Jahrestag der Entdeckung der Antarktis und dem 250. Jahrestag der Geburt von Admiral Iwan Kruzenschtern gewidmet war.Während der Expedition führten die Experten groß angelegte hydrografische und hydrologische Forschungen durch, klärten die Koordinaten der Peter-I.-Insel  sowie die Koordinaten der Küstenlinie der Alexander-I.-Insel und der Rothschild-Insel. Im Ergebnis der Expedition sollen die Änderungen in 14 Seekarten vorgenommen werden.

    sm/gs

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    Tags:
    Russische Geographische Gesellschaft (RGG), Küste, Antarktis, Seeleute