09:57 25 Oktober 2020
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    Wissenschaftler der Universität von Kalifornien haben herausgefunden, dass das Virus SARS-CoV-2 fadenförmige Auswüchse bildet, was ihm ermöglicht, mehrere Zellen gleichzeitig anzustecken. Dies berichtete die Zeitung „Financial Times“ am Freitag.

    „Es bestehen bösartige Fäden, die andere Zellen durchstechen, und das Virus geht von Zelle zu Zelle“, sagte Professor Nevan Krogan, Direktor des Instituts für Quantitative Biowissenschaften (Universität von Kalifornien, San Francisco). 

    „Unsere Hypothese ist, dass sie die Ansteckung beschleunigen“, fügte Krogan hinzu. 

    Es wird darauf hingewiesen, dass die meisten Viren kein Wachstum solcher Tentakel verursachen. Mit Hilfe dieser wissenschaftlichen Entdeckung haben die Forscher eine Reihe von Medikamenten bestimmt, die im Kampf gegen das Coronavirus verwendet werden könnten. Die meisten davon wurden früher zur Behandlung von Krebs entwickelt. 

    Aktuelle Corona-Statistik 

    Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 war Ende Dezember in China entdeckt worden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden weltweit insgesamt mehr als neun Million Infektionsfälle registriert. Über 490.000 Infizierte starben. Genesen sind fast 5,5 Millionen Menschen.

    ao/sb

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    Tags:
    USA, Ansteckung, Forscher, Coronavirus