14:03 09 Juli 2020
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    Anomale Vorgänge im Magnetfeld unseres Planeten sind laut dem Portal spaceweather.com festgestellt worden.

    Der Brite Stuart Green aus der Stadt Preston hat am 23. Juni mit einem Forschungsmagnetometer eine Erscheinung gemessen, die er gegenüber dem Portal als „magnetische Anomalie“ bezeichnete.

    „Mehr als 30 Minuten lang hat das örtliche Magnetfeld wie eine Sinuswelle geschwankt“, so Green.

    Von einer „bemerkenswerten“ Schwankung berichtete auch Rob Stammes von den norwegischen Inseln der Lofoten. Observatorien des internationalen Verbunds zur Beobachtung des Erdmagnetfeldes, Intermagnet, registrierten eine Wellenaktivität gleichzeitig an vielen Standorten: auf den Hawaii-Inseln, in China, am Polarkreis und in der Antarktis.

    Green war eigenen Angaben zufolge von den Messungen überrascht. Denn das Erdmagnetfeld sei in der letzten Zeit sehr ruhig gewesen, schreibt das Portal. Die Sonnenaktivität sei jetzt minimal und könnte sich sogar als niedrigste seit einem Jahrhundert erweisen.

    Die Anomalie könnte laut dem Portal durch das Phänomen der „kontinuierlichen Pulsation“ erklärt werden. Sie entsteht unter anderem, wenn man auf ein Blatt Papier bläst und dieses zu flattern beginnt. Der Sonnenwind kann eine vergleichbare Auswirkung auf Magnetfelder haben.

    Während der Phasen der hohen Sonnenaktivität gehen solche Schwankungen im „Lärm“ der „wilden“ geomagnetischen Aktivität leicht unter. Während der „Stille“ des Sonnenminimums werden die Schwankungen aber „hörbar“. Das Portal vergleicht sie dann mit einer Nadel, die in einem Zimmer, wo Stille herrscht, auf den Fußboden fällt.

    mo/mt

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