23:29 18 September 2020
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    Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat dem Konzern Pfizer mit Hauptsitz in New York und der Firma Biontech aus Mainz ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für zwei mögliche Impfstoffkandidaten gegen das Coronavirus genehmigt. Dies teilten die Unternehmen am Montag in einem gemeinsamen Statement bekannt.

    Es handelt sich demnach um zwei der vier Varianten eines möglichen RNA-Impfstoffs. Die beiden potenziellen Vakzinen mit Namen „BNT 162b1“ und „BNTb2“ seien die am weitesten entwickelten Varianten.

    In den USA und in Deutschland laufen der Mitteilung zufolge Studien der Phase 1 und 2 zu vier Kandidaten. Die Firmen erwarten eigenen Angaben zufolge, dass sie bereits im Juli mit den Phasen 2b und 3 beginnen könnten.

    Sollten die Studien erfolgreich verlaufen und die Vakzine-Kandidaten eine behördliche Zulassung erhalten, würden die Unternehmen nach der derzeitigen Einschätzung zum Jahresende bis zu 100 Millionen Dosen des Impfstoffes produzieren können. Bis Ende 2021 könnten es mehr als 1,2 Milliarden Dosen sein.

    Coronavirus

    Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers als Pandemie eingestuft.

    Weltweit wurden laut der Johns-Hopkins-Universität (JHU) bereits mehr als 12,9 Millionen Menschen mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Bisher wurden demnach 569.679 Todesopfer registriert.

    mo/mt

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