16:12 21 September 2020
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    Die britischen Forscher von der Universität Manchester gehen davon aus, dass ein übermäßiger Konsum von Reis für die Menschen tödlich sein könnte. Dies berichtet die britische Zeitung "The Sun".

    Demnach liege dies daran, dass der Reis einen kleinen Gehalt an Arsen habe, was laut den Wissenschaftlern zu Krebs und Kreislaufstörungen führen könnte.

    So sagte der Professor David Polya von der Universität Manchester, dass etwa ein Viertel der Briten, die regelmäßig zu viel Reis zu sich nehmen, „plausiblerweise einem höheren Risiko ausgesetzt sein könnten“, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden.

    Ausgewogene Ernährung schützt vor Krankheiten

    Laut Polya sei ein ausgewogener Mix aus verschiedenen Grundnahrungsmitteln von großer Bedeutung, um mögliche Krankheiten zu vermeiden. Wer dennoch viel und gerne Reis isst, solle zumindest darauf achten, Reissorten mit einem geringeren Arsen-Gehalt zu sich zu nehmen, so der Brite.

    Insgesamt soll es 19 Reispflanzen geben, wovon die meisten jedoch noch nicht domestiziert sind. Gerade in Asien und weiten Teilen Afrikas ist der Reis eines der, wenn nicht sogar das bedeutendste Grundnahrungsmittel. Insgesamt konsumieren weltweit mehr als drei Milliarden Menschen Reis als Hauptnahrungsmittel.

    ac/mt

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    Tags:
    Großbritannien, Forscher, Gehalt, Arsen, Probleme, Kreislaufsystem, Krebs, Risiko, Konsum, Reis