07:54 30 September 2020
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    Die größte Gesundheitsgefahr bei der Nutzung von Bluetooth-Kopfhörern stellt die Strahlung elektromagnetischer Wellen in der Nähe des Gehirns dar, besonders wenn es um Fälschungen geht, erläuterte Alexander Timofejew, Dozent am Lehrstuhl für Informatik an der Russischen Plechanow-Wirtschaftsuniversität, gegenüber der Agentur „Prime“.

    Der Experte merkte an, dass das menschliche Nervensystem ebenfalls „elektromagnetische Strahlung“ nutze, weshalb die Zahl der Menschen, die unter „natürlichen magnetischen Schwankungen“ leiden, immer weiter steige.

    Timofejew verwies darauf, dass Forscher bereits im 20. Jahrhundert festgestellt hätten, dass elektromagnetische Wellen auf organische Verbindungen, darunter Lebensmittel, einwirken. Wissenschaftler aus 40 Ländern hätten herausgefunden, dass kabellose Kopfhörer zur Entwicklung von Gehirntumoren führen könnten, weil sich durch die Bluetooth-Technologie ein gefährliches elektromagnetisches Feld bilde. Dieses sei nach technischen Daten mit Mikrowellenbestrahlung vergleichbar. Eine solche Strahlenbelastung in der Nähe des menschlichen Gehirns sei schädlich, betonte der Experte.  

    Zuvor hatte der Ohrchirurge Pawel Asarow erklärt, dass kleine In-Ear-Kopfhörer dem Gehör schaden. Da ein mit kleinem Töner versehener Kopfhörer nur Hochfrequenzlaute übermittle, stelle man den Köpfhörer lauter ein, um das ganze Lautspektrum wahrnehmen zu können. Dem Ohrchirurgen zufolge sollten Erwachsene und Kinder Over-Ear-Kopfhörer nutzen, um eventuelle Gehörprobleme zu vermeiden.

    ls/ae/mt

     

     

     

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    Tags:
    Plechanow-Wirtschaftsuniversität, Russland