15:50 19 September 2020
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    Neue Normalität in der Corona-Pandemie: Lockerungen weltweit (101)
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    Die Europäische Union kauft beim britischen Pharmakonzern AstraZeneca mindestens 300 Millionen Dosen eines potenziellen Corona-Impfstoffes. Die EU-Kommission unterzeichnete am Donnerstag einen entsprechenden Vertrag, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet.

    Dieser Vertrag erfolgt auf eine Mitte August getroffene Vereinbarung und sieht eine Option zum Erwerb weiterer 100 Millionen Dosen vor. Für die ersten mindestens 300 Millionen Dosen habe die Kommission 336 Millionen Euro gezahlt, teilte ein Sprecher mit.

    Einzelhandelspreis steht noch nicht fest

    Ein genauer Preis pro Impfdosis könne noch nicht genannt werden. Die Kommission spricht auch mit anderen Herstellern über ähnliche Vereinbarungen. Mit Sanofi und GlaxoSmithKline, die zusammenarbeiten, Johnson & Johnson, dem deutschen Biotechunternehmen CureVac sowie dem US-Konzern Moderna hat die Kommission Sondierungsgespräche über Millionen Einheiten abgeschlossen.

    Russischer Corona-Impfstoff geht in Serie

    Indes hat Russland die ersten Partien seines vor kurzem offiziell eingetragenen Impfstoffes Sputnik V an Medizineinrichtungen ausgeliefert. Die Registrierung des Vakzins geht mit der obligatorischen 3. Testphase einher, bei der der Impfstoff an Tausenden Freiwilligen erprobt werden soll.

    Bei Sputnik V handelt es sich um den weltweit ersten registrierten Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-Cov-2.

    am/gs

     

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    Tags:
    Russland, Verhandlungen, AstraZenica, Impfstoff, Coronavirus, EU