14:04 29 September 2020
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    Der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, hat sich vor Journalisten im Zusammenhang mit der Einstellung der klinische Studie des Pharmakonzerns AstraZeneca für seinen Corona-Impfstoff geäußert.

    Aus der Sicht des Kremlsprechers zeigt der Teststopp bei AstraZeneca wieder, dass es für jedes Land notwendig sei, mehrere Impfstoffe zur Hand zu haben.

    „Das gewährt sicherere Ergebnisse der Tests.“

    Darüber hinaus betonte Peskow wichtige Unterschiede zwischen der AstraZenecas Vakzine und dem russsichen Corona-Impfstoff „Sputnik V“. Die erste basiere auf Affenadenovirusvektoren, das vom Gamaleja-Forschungszentrum entwickelte Präparat hingegen auf menschlichen Adenoviren.

    „Unsere Wissenschaftler finden, dass eine menschliche Vakzine viel zuverlässiger sei. Bisher geht alles gut“, so der Pressesprecher.

    Das internationale Pharmaunternehmen AstraZeneca hatte in der Nacht zum Mittwoch mitgeteilt, dass bei einem der Studie-Teilnehmer gesundheitliche Probleme aufgetreten seien. Die Einstellung der Tests sei eine Routinemaßnahme für solche Fälle.

    „Sputnik V“

    Der russische Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus, der den Namen „Sputnik V“ erhielt, war weltweit der erste. Er wurde mit Unterstützung des russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt.

    Experten zufolge wiesen alle Freiwilligen bei den klinischen Studien einen hohen Antikörpertiter aus. Es seien keine schwerwiegenden Komplikationen festgestellt worden, hieß es.

    Ende August gab Wladimir Putin bekannt, dass schon im September der zweite Corona-Impfstoff aus russischer Produktion kommen solle.

    mo/mt/sna

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