18:50 27 November 2020
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    Nach dem schweren Erdbeben am vergangenen Freitag in der Ägäis hat sich die griechische Insel Samos um 18 bis 25 Zentimeter gehoben. Dies berichtete die Athener Nachrichtenagentur AMNA unter Berufung auf ein Forscherteam am Lehrstuhl für Geologie und Geoökologie der Athener nationalen Kapodistria-Universität.

    Die Forschergruppe, der namhafte Seismologen angehören, hat die Erderschütterungen auf Samos und ihre Auswirkung auf Bauten sowie geodynamische Begleiterscheinungen, die Tsunami-Wirkung und eine gravierende Bodenverformung untersucht. 

    Eine der bedeutendsten Erkenntnisse bezieht sich laut der Studie auf eine tektonische Hebung im nördlichen und südlichen Teil einer Verwerfung, die im Meer nördlich der Insel aktiv geworden sei. Die seismische Hebung liege bei 18 bis 25 Zentimeter.

    Heftiges Erdbeben in der Ägäis

    Ein Erdbeben der Stärke 6,7 hatte am Freitag die Ägäisküste unweit der griechischen Insel Samos und der türkischen Stadt Seferihisar in der Provinz Izmir erschüttert. Griechische Seismologen schätzten die Bebenstärke auf 6,7 bis 6,9. Auf Samos wurden zwei Menschen getötet und 19 verletzt. Die Zahl der Opfer in der Türkei ist inzwischen auf mehr als 110 gestiegen. Mehr als 1000 Menschen erlitten Verletzungen.

    ls/mt

     

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    Tags:
    Samos, Griechenland