20:42 17 Dezember 2017
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    Blick in die russischen Zeitungen

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    Statistikbehörde: Russische Wirtschaft erholt sich * Gorbatschow trauert Demokratie in Russland nach * Spannungen im Nahen Osten treiben Ölpreis in die Höhe * CDU-Debakel in Hamburg * GUS-Länder und Georgien rüsten auf *

    Rossijskaja Gaseta (www.rg.ru)

    Statistikbehörde: Russische Wirtschaft erholt sich

    2010 wurden bei allen Kennziffern der russischen Wirtschaft erwünschte Resultate erzielt: Industrieproduktion, Stromverbrauch, Haushaltseinnahmen – alles ist im Wachstum begriffen. Die Arbeitslosigkeit geht zurück, während die Löhne steigen. Zugleich machen sich aber auch negative Aspekte bemerkbar: Der Umfang der Bauvorhaben geht zurück, unter anderem beim Wohnungsbau. Auch der Umfang von Investitionen schrumpft. Nur 19 Regionen des Landes beendeten das Jahr mit einem Haushaltsüberschuss.

    Iswestija (www.izvestija.ru)

    Gorbatschow trauert Demokratie in Russland nach

    Michail Gorbatschow ist davon überzeugt, dass es in seiner Epoche mehr Demokratie gegeben hat. „Als wir mit Live-Übertragungen von Sitzungen begonnen haben, standen die Theater leer, alle rannten zum Fernsehen“, erinnerte er sich am Montag auf einer Pressekonferenz, die seinem bevorstehenden 80. Geburtstag gewidmet war. „Vor den Zeitungskiosken standen Menschenschlangen. Das war ein echtes Leben. Heute gibt es auch ein Parlament, Gerichte und einen Präsidenten – all das sind aber mehr Imitationen.“ Auch die Kreml-Partei Geeintes Russland erinnere ihn an eine „schlechte Kopie der KPdSU“.

    Wedomosti (www.vedomosti.ru)

    Spannungen im Nahen Osten treiben Ölpreis in die Höhe

    Die Spannungen im Nahen Osten stimulieren einen Preisanstieg bei Erdöl. Die Landkarte der Lieferländer kann sich nach Ansicht von Experten zu Gunsten Russlands ändern. Die Importeure könnten sich auf sicherere Regionen umstellen, um geopolitische Risiken zu vermeiden und ihre Energiesicherheit zu festigen. Russland kann davon profitieren.

    Kommersant (www.kommersant.ru)

    CDU-Debakel in Hamburg

    Das Wahlergebnis in Hamburg war für die CDU das schlechteste seit der Gründung der Partei. Die bereits so gut wie abgeschriebenen Sozialdemokraten errangen einen haushohen Sieg. Die Frage ist nun, ob sie ihren Erfolg auch in anderen Bundesländern wiederholen können. Jedenfalls wird der neue Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz bereits als künftiger Bundeskanzler gehandelt.

    Nesawissimaja Gaseta (www.ng.ru)

    GUS-Länder und Georgien rüsten auf

    Die meisten Mitgliedsländer der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und Georgien verblüffen die Welt mit ihren steigenden Rüstungsausgaben - Während die meisten Industrieländer wie die USA, Großbritannien, Frankreich,  Deutschland und andere Nato-Länder ihre Verteidigungsetat für 2011 kürzen, ist im postsowjetischen Raum ein Rekordanstieg der Militäretats der zurückliegenden fünf Jahre registriert worden. Gegenüber 2010 stiegen die Verteidigungsbudgets der GUS-Länder und Georgiens um 23 Prozent auf rund 60,6 Milliarden Dollar an.

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