04:51 21 August 2017
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    Blick in die russischen Zeitungen

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    Russland muss Comeback auf Getreidemarkt teuer bezahlen * Russland konkurriert mit USA, Korea und Frankreich auf Indiens Atommarkt * Russlands Innenminister will Internet und Musik kontrollieren * Weißrussland über Putins Äußerungen empört *

    Russland muss Comeback auf Getreidemarkt teuer bezahlen * Russland konkurriert mit USA, Korea und Frankreich auf Indiens Atommarkt * Russlands Innenminister will Internet und Musik kontrollieren * Weißrussland über Putins Äußerungen empört *

    Moskowskije Nowosti (www.mn.ru)

    Russland muss Comeback auf Getreidemarkt teuer bezahlen


    Das am 15. August vergangenen Jahres beschlossene Verbot für die Ausfuhr von Getreide infolge der von der einmaligen Dürre verursachten Missernte müssen nun die russischen Getreidehändler teuer bezahlen. Der erste russische Weizenposten auf dem Weltmarkt nach der Aufhebung des Verbots wurde um 30 Dollar pro Tonne billiger verkauft als das gleiche Produkt der Konkurrenten. Bisher hatte der Preisunterschied zwei bis drei Dollar pro Tonne betragen. In den nächsten Monaten soll sich aber die Situation verbessern. Der Tonnenpreis für den russischen Weizen ist bereits von 243 Dollar Anfang Juli auf 250 bis 252 Dollar Ende Juli gestiegen. Weiter wird er wohl kaum steigen, eher werden die Konkurrenten ihre Preise herabsetzen müssen.

    Rossijskaja gaseta (www.rg.ru)

    Russland konkurriert mit USA, Korea und Frankreich auf Indiens Atommarkt

    Jeder zweite Atomreaktor, den Russland im Ausland baut, wird auf dem Territorium Indiens stehen. Dabei muss Russland allerdings mit Südkorea, Frankreich und vor allem mit den USA konkurrieren. Indien will mehr als 30 Reaktoren bauen lassen, die meisten werden bei ausländischen Herstellern bestellt. Zugleich werden härtere Anforderungen an die Sicherheit der Atomobjekte gestellt, die Delhi nach der Katastrophe im AKW Fukushima beschlossen hat.

    Nesawissimaja Gaseta (www.ng.ru)

    Russlands Innenminister will Internet und Musik kontrollieren

    Wie der russische Innenminister Raschid Nurgalijiew am Mittwoch mitteilte, hat seine Behörde Änderungen zum Mediengesetz vorbereitet. Es handelt sich dabei um die Einschränkung der Aktivitäten einiger Internet-Ressourcen. Darüber hinaus schlug der Minister vor, die Kontrolle über die Interessen der Jugendlichen in den Bereichen Musik, Film und Literatur zu verstärken. Nach Ansicht von Experten kann sich eine solche Form des Kampfes gegen den Extremismus als ergebnislos erweisen. Verwunderung bei ihnen ruft die Tatsache hervor, dass die Behörde auf fremdem Spielfeld agiert, statt die eigenen Ressourcen zu nutzen.

    Weißrussland über Putins Äußerungen empört


    Die Äußerungen von Russlands Premier Wladimir Putin über eine mögliche Vereinigung Weißrusslands und Russlands haben bei allen politischen Kräften Weißrusslands Unzufriedenheit ausgelöst. Das offizielle Minsk bekundete zurückhaltend seine Weigerung, diese Frage zur Diskussion zu bringen. Der Sprecher des weißrussischen Außenamtes, Andrej Sawinych, sagte dazu: "Präsident  Lukaschenko hat klar und deutlich erklärt, dass die nationale Souveränität den Weißrussen heilig ist und nicht zum Gegenstand von Verhandlungen werden kann." Oppositionspolitiker und Experten warfen Putin "imperiale Bestrebungen" vor.