19:38 24 November 2017
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    Russland rüstet zum Gas-Krieg um Kaspisches Meer * ARD dreht Putin-Doku zu Präsidentenwahlen * Opposition will gegen Staatsduma-Wahlen protestieren * Kreml-Partei verzichtet auf Wahlprogramm *

    Russland rüstet zum Gas-Krieg um Kaspisches Meer * ARD dreht Putin-Doku zu Präsidentenwahlen * Opposition will gegen Staatsduma-Wahlen protestieren * Kreml-Partei verzichtet auf Wahlprogramm *

    Moskowskije Nowosti (www.mn.ru)

    Russland rüstet zum Gas-Krieg um Kaspisches Meer


    Russland bereitet sich auf eine Schlacht am Kaspischen Meer vor. Präsident Dmitri Medwedew hat Ende vergangener Woche eine Beratung mit den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates zu den Problemen des Zusammenwirkens mit der EU abgehalten. Dabei kam auch die Verhinderung des Baus der Transkaspischen Gaspipeline zur Sprache, die Brüssel bauen will, um turkmenisches Gas an Russland vorbei importieren zu können. Den Hintergrund der Sitzung bildete eine Verschlechterung der Beziehungen zwischen Russland und der EU, aber auch unter den fünf Kaspi-Anrainern. „Russland muss seine Position formulieren und unsere Partner am Kaspischen Meer darüber informieren, sollten sie diese oder jene Entscheidungen treffen“, sagte Medwedew. Diese Worte klangen zumindest wie eine Mahnung, wenn nicht wie eine Drohung.

    Iswestija (www.izvestia.ru)

    ARD dreht Putin-Doku zu Präsidentenwahlen


    Der deutsche Fernsehsender ARD bereitet einen großen Dokumentarfilm über die Arbeit und das Leben von Wladimir Putin vor. Deutsche Journalisten haben den Premier bereits bei seiner China-Reise begleitet und waren am 14. Oktober bei einer Sitzung des Regierungspräsidiums dabei. Nun soll das Drehteam im November nach Moskau zurückkommen und zwei Wochen lang arbeiten. Wie der Moskauer ARD-Korrespondent Hubert Seipel mitteilte, soll der Film im März 2012 gezeigt werden. Dmitri Peskow, Pressesekretär des russischen Premiers, sagte, dass die Initiative von der deutschen Seite gekommen war. „Später kamen ähnliche Angebote von anderen ausländischen Journalisten; andere Filme planen wir aber nicht“; sagte er.

    Kommersant (www.kommersant.ru)

    Opposition will gegen Staatsduma-Wahlen protestieren


    Die Opposition in Russland plant Massenprotestaktionen gegen die Staatsduma-Wahlen, die mit einer Kundgebung auf dem Moskauer Triumfalnaja-Platz am Wahltag, dem 4. Dezember, zu Ende gehen sollen. An den Aktionen unter der Losung „Wahlen ohne Opposition sind ein Verbrechen“ sollen Anhänger der nicht registrierten Parteien Anderes Russland und Parnas  sowie der Bewegungen Oborona und Solidarnost teilnehmen. Die Organisatoren hoffen darauf, dass auf den Triumfalnaja-Platz all die Menschen kommen werden, die damit nicht zufrieden sind, dass Wladimir Putin wieder Russlands Präsident werden kann - darunter auch solche, die bisher noch nicht an den Protestaktionen teilgenommen haben.

    Kreml-Partei verzichtet auf Wahlprogramm


    Die Kreml-Partei Geeintes Russland hat am Wochenende ihre Wahlplattform veröffentlicht, die sie als „Wahlappell“ bezeichnete. Sie enthält nur die Zielsetzungen, die der Präsident und der Premier beim Wahlkongress der Partei verkündet haben. Nach Ansicht von Experten entspricht ein solches Format bestenfalls einer „kleinen Oppositionspartei“, keinesfalls aber einer Regierungspartei.

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