19:40 24 November 2017
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    Blick in die russischen Zeitungen

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    Worin besteht Putins Mission? * USA bemühen sich um strategische Beziehungen mit Usbekistan * Warum Russland von antikapitalistischen Massenaktionen verschont bleibt * Putin erklärt, warum er an der Macht bleiben muss *

     Worin besteht Putins Mission? * USA bemühen sich um strategische Beziehungen mit Usbekistan * Warum Russland von antikapitalistischen Massenaktionen verschont bleibt * Putin erklärt, warum er an der Macht bleiben muss *


    Nesawissimaja Gaseta (www.ng.ru)

    Worin besteht Putins Mission?


    Der Beschluss über die Rückkehr Wladimir Putins auf den Präsidentenposten hat ein starkes Echo im In- und Ausland ausgelöst. Die Hauptfrage lautet: Wozu? Die Motive der jetzigen Elitensind klar – sie haben sich dem angepasst und wollen keine Veränderungen – wozu aber hat es Putin selbst nötig, der Hauptverantwortliche für alles im Lande zu sein? Der Sinn der Rückkehr dürfte in seiner Mission liegen. Worin besteht diese? In neuen Gaspipelines neben Nord und South Stream? In der Austragung einer neuen Sommerolympiade oder einer Rugby-WM in Russland? Offenbar müsste Putins Mission mit der Bewältigung eines fundamentalen Problems Russlands verbunden sein. Eines Problems von historischen Ausmaß und einer globalen Herausforderung. Ein solches Problem ist zweifellos das Problem des Alkoholismus des russischen Volkes.

    USA bemühen sich um strategische Beziehungen mit Usbekistan


    US-Außenamtschefin Hillary Clinton trifft am 22. Oktober zu einem zweitägigen offiziellen Besuch in Usbekistan ein. Dies ist der zweite Versuch Washingtons im zurückliegenden Jahr, quasi-strategische Beziehungen mit Taschkent herzustellen, die die Situation in Afghanistan erfordert. Die usbekische Seite will maximale Vorteile davon in der Form von US-Investitionen bekommen und zugleich die Beziehungen mit Moskau nicht verderben.

    Moskowskije Nowosti (www.mn.ru)

    Warum Russland von antikapitalistischen Massenaktionen verschont bleibt


    Massenaktionen von Antiglobalisten gegen den Kapitalismus in der Form, in der sie heute in der ganzen Welt toben, sind in Russland nicht möglich. Die russischen Linksradikalen sind zu stark zersplittert, die Gewerkschaften haben Angst, in Ungnade zu fallen. Den russischen Normalbürger interessieren mehr lokale Probleme des Gesundheitswesens, des Bildungswesens und der Renten. Sollte es aber zu einer russischen Revolte kommen, so werden ihre Formen viel weniger zivilisiert sein als in Europa und den USA.

    Kommersant (www.kommersant.ru)

    Putin erklärt, warum er an der Macht bleiben muss


    Premier Wladimir Putin hat am Montag ein Interview für die drei größten landesweiten TV-Sender gegeben, das der jüngsten Entscheidung zur Macht-Frage gewidmet war. Wie auch Dmitri Medwedew, der sich bereits mehrmals zu dieser Frage geäußert hat, ist Herr Putin der Ansicht, dass man die Macht nicht abgeben darf, bis das Land reif dazu ist. Ungefähr dauert der Weg bis dahin zehn bis 15 Jahre.

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